Aktuelle Standards

Der permanente Evolutionsprozess (Entwicklungsprozess) des NLP

…ist eines der ECNLP-Ziele! NLP soll weiterhin die zentrale Plattform der effizientesten Tools für intra- und interpersonelle Kommunikation sein. Zu diesem Zweck soll NLP, dem ursprünglichen Geist entsprechend, offen bleiben für die Integration exzellenter Weiter- und Neuentwicklungen aus dem NLP und anderen Schulen der Kommunikation und Persönlichkeitsentwicklung.

Daher definieren die ECNLP Standards alle Methoden und Techniken, welche unten aufgeführt sind, über ihren ursprünglichen Sinn und die Ergebnisse, nicht aber über die Struktur, den detaillierten Inhalt oder spezielle Theorien.

ECNLP – Practitioner:

  • verfügen über Wissen im Bezug auf Basismethoden, Techniken, Muster und Konzepte des NLP. Sie können dieses im Kontakt mit sich und anderen anwenden.
  • sind lösungsorientiert und respektieren die Modelle der Welt anderer und die Ökologie des Systems.
  • können Probleme mit einem ökologischen Ergebnis und einem Bild des momentanen Zustandes, elizitieren.
  • sind in ihrem Verhalten flexibel, orientieren sich an Ressourcen und demonstrieren ökologische Interventionen.

Außerdem verfügen sie über folgendes Wissen und folgende Fähigkeiten:

  1. Anker – Techniken (Im Anwendungsgebiet kontextualisiert)
  2. Kalibrieren (Sinneswahrnehmungen)
  3. „Wach“-Bewusstsein (nach innen oder außen, je nach Anforderung)
  4. Feedback (sinnesspezifisch, geben und nehmen)
  5. Logische Ebenen
  6. Meta – Modell der Sprache
  7. Metaphern (Verwendung und Bildung/Erzeugung/Erschaffung)
  8. Milton-Patterns (souveräne/sichere Verwendung)
  9. Präsuppositionen/Vorannahmen des NLP (Integration dieser ins Alltagsverhalten):
    • Die Bedeutung der eigenen Kommunikation ist die Reaktion die Du erhältst
    • alle Unterschiede, die Menschen im Bezug auf ihre Umwelt machen können und ihre Verhaltensweisen können durch die visuellen, auditiven, kienästhetischen, olfaktorischen und gustatorischen Sinne nützlich dargestellt werden.
    • Die Ressourcen, die ein Mensch benötigt, um Veränderungsarbeit durchführen zu können, sind schon in ihm angelegt.
    • Die Landkarte ist nicht das Gebiet.
    • Der Wert eines Menschen ist unangetastet wertvoll, nur der Wert und die Angemessenheit von internen oder externen Verhaltensweisen kann in Frage gestellt werden.
    • Hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht und jedes Verhalten ist in irgendeinem Kontext nützlich.
    • Feedback vs. Versagen: Jedes Ergebnis und jede Verhaltensweise ist eine Leistung / ein Erfolg, egal ob sie für den Kontext/die Aufgabe erwünscht waren oder nicht.
  10. Rapport, Pacing und Leading (aufbauen und aufrecht erhalten, verbal und nonverbal)
  11. (Re-) Framing (Kontext, Bedeutung, backtrack)
  12. Repräsentations-Systeme
  13. Orientierung an Ressourcen (ergebnis/lösungsorientiert Zugang zu ihnen finden und sie in Anspruch nehmen)
  14. Strategien (Wahrnehmung, Elizitation, Utilisierung / Zugang finden, Installation)
  15. Submodalitäten (z.B. dissoziiert / assoziiert, 1., 2., 3. Position)
  16. Timeline

ECNLP - Master Practitioner:

  • verfügen über fortgeschrittenes /weiterführendes Wissen über NLP-Konzepte, Methoden, Techniken, Muster und Fähigkeiten/Fertigkeiten. Sie haben die Fähigkeiten diese kompetent im Umgang mit sich selbst und anderen anzuwenden.
  • können Veränderungsarbeit mit sich und anderen durchführen.
  • können mit ihrer Konzentration zwischen Inhalt und Form and zwischen Erfahrung und Vorgabe wechseln.
  • zeigen eine ständige Entwicklung ihrer Wahrnehmungsgenauigkeit and können zu jedem Menschen Rapport aufbauen und aufrechterhalten.

Außerdem verfügen sie über folgendes Wissen und folgende Fähigkeiten:

  • Glaubenssätze (Utilisierung/Wahrnehmung/Zugang, Umformung und Veränderung)
  • Konflikt Management (verschiedene Konzepte und Techniken)
  • Werte/Kriterien (Wahrnehmung/Identifizierung, Zugang, Elizitation, Abstimmung)
  • Tiefe Trancezustände (bei sich und anderen hervorrufen)
  • Verschiedene Veränderungs-Interventionen
  • Integrative NLP-Techniken
  • Interventionen (fortgeschrittene Anwendung und Design neuer Interventionen)
  • Metaprogramme (Elizitation und Utilisierung)
  • Modelling (Theorie, Techniken und Beispiele)
  • Kommunikation auf verschiedenen Ebenen
  • Präsuppositionen / Vorannahmen (Elizitation und Umbildung/Umformung)
  • Sleight of mouth patterns
  • Systemische Arbeit (Gruppen, Familie, Team)
  • Timeline Arbeit (fortgeschritten)

ECNLP – Trainer:

  • verfügen über professionelles NLP Wissen, Konzepte, Methoden, Techniken, Muster und Kenntnisse. Sie haben die Fähigkeit diese an sich selbst, einzelnen Personen oder Gruppen kompetent anzuwenden.
  • haben ein exzellentes Selbstmanagement, Wertschätzung fürs Publikum und arbeiten ökologisch mit einzelnen Personen oder Gruppen. Sie besitzen das Feingefühl durch Pacing und Führung die unterschiedlichen Weltanschauungen zwischen Trainer-Studenten und Studenten-Studenten zu berücksichtigen
  • Bezugnehmend auf ihr Publikum können Trainer verschiedene Modelle der Welt differenzieren und auf jedes kongruent antworten, dabei jedoch andere Modelle ökologisch mit einbeziehen.

ECNLP Trainer verfügen über folgendes professionelles Wissen und nutzen es in ihren Trainingseinheiten:

  1. Ausgewogene und methodisch durchgeplante Trainingseinheiten
  2. Gruppenprozesse und Gruppenführung durch die Fähigkeit:
    • Gruppen zu kalibrieren
    • angemessen zu antworten
    • ökologisch mit der Gruppe zu arbeiten
  3. Vielfältiges Wissen über:
    • weitere Kommunikationsmodelle
    • psychologische und psychotherapeutische Konzepte
  4. Beschleunigtes Lernen ermöglichen
  5. Offenes und verborgenes Design von Gruppeninduktionen
  6. Chunken und sequenzieren von Informationen und Erfahrungen
  7. Konzentration auf das Publikum durch:
    • verschiedene Lernarten
    • Meta-Programme
    • Repräsentationssysteme
    • Logische Ebenen
  8. Anwendung von Rahmen/Frames auf einem exzellenten Niveau:
    • sichere Anwendung verschiedener Arten
    • Rahmen/Frames öffnen und wieder schließen
    • Unbewusste Prozesse in einem offenen Rahmen ermöglichen
  9. Verwendung/Gebrauch von Metaphern während des Trainingseinheiten (tiefgründig und oberflächlich designen, anbringen, utilisieren, z.B. für Prozessvorgaben und Preframing)
  10. Interventionen in jeglichen Settings (Gruppen und einzelne Personen)
  11. Rapport (auf exzellentem Level, in jeglichem Setting)
  12. Integration von NLP-Präsuppositionen (Vorannahmen) in jeglichen Settings (bei sich selber, einzelnen und Gruppen)
  13. Angemessene Beantwortung von Fragen (inkl. kritische Ebenen und aufmerksame Fragen)
  14. Kritik in angemessener Art anwenden, ebenso wie schwieriges Verhalten, Störungen, Ablehnung bei Gruppenmitgliedern, Zwischenrufer, Unterforderte, ökologischen und / oder ethische Themen
  15. Verwendung/Gebrauch verschiedene Präsentationsfertigkeiten , wie zum Beispiel Bühnenanker und verschachtelte Loops
  16. Verwendung/Gebrauch verschiedener Präsentationsmittel
  17. Individuelles Design, Erleichterungs- und debriefing–Aufgaben:
    • präzises Ergebnis
    • Erklärungen
    • Darstellung
    • Feedback
    • Evaluierung